Soli

Solidarität mit den kriminalisierten Kölner AntimilitaristInnen

Solidarität mit den kriminalisierten Kölner AntimilitaristInnen

Köln, 2l. September 2005: Anlässlich des 50 jährigen Bestehens der Bundeswehr wird in Köln das militaristische Spektakel einer öffentlichen Rekrutenvereidigung veranstaltet. Dagegen findet vielfältiger Protest und Widerstand unterschiedlicher Gruppen statt, das Spektakel wird empfindlich gestört und der Bundeswehr und ihren staatlichen UnterstützerInnen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Vier AntimiltaristInnen, die in einer beispielhaften Aktion ein Transparent vom Dom und dem Domhotel mit dem Text „Wir geloben zu morden, zu rauben, zu vergewaltigen“ und „Soldaten sind Mörder K.T.“ in unmittelbarer Nähe und während der laufenden Vereidigung herunterlassen, werden mit einem Verfahren wegen Volksverhetzung überzogen.


Solidarität mit Angelo Lucifero!

Aufruf an alle GewerkschafterInnen und AntifaschistInnen:
Unterstützt
den antifaschistischen Gewerkschafter Angelo Lucifero gegen die Angriffe von
Nazis und Polizei

Am 15.März 2007 fand in Erfurt die wöchentliche Kundgebung des
Sozialbündnisses statt.
50 Nazifaschisten versuchten die Kundgebung zu
behindern und griffen auch Teilnehmer an. Der Kollege Angelo Lucifero, als
bekannter antifaschistischer Gewerkschafter selber seit 1991 das Opfer von 14
Naziangriffen, versuchte bedrängten KollegInnen zu helfen und sich selber gegen
die Schläge und Übergriffe der Nazischläger zu wehren. In dieser für die
Teilnehmer an der Kundgebung des Sozialbündnisses bedrohlichen Situation schoss
er aus fünf Meter Entfernung in Notwehr mit einer Schreckschusspistole, um die
Nazifaschisten zurückzudrängen.

Das Opfer nazifaschistischer Angriffe wird zum Täter gemacht