Wer wir sind und womit wir uns beschäftigen, wollen wir hier anhand unserer bisherigen, seit
Mai 2003 veröffentlichten 13 Flugblätter und 3 Broschüren kurz vorstellen.
Wir halten es für entscheidend wichtig, dass GewerkschafterInnen und Antifa wirklich GEMEINSAM
„gegen Dummheit und Reaktion“ auftreten, dass sie SOLIDARISCH sind mit allen von
kapitalistischer Ausbeutung, vom deutschen Staat, von „deutschen Zuständen“ Bedrohten und
Unterdrückten. Eine solche Zusammenarbeit kann nicht auskommen ohne kritische und selbstkritische
DISKUSSION zwischen den fortschrittlichen GewerkschafterInnen und Antifas. Denn
eins ist klar, abwieglerische und nationalistisch-chauvinistische Positionen gibt’s zur Genüge
und es kann keine echten Schritte nach vorne geben ohne entschieden dagegen zu kämpfen. In
diesem Sinne versuchen wir, auch, uns durch eigene Stellungnahmen und Flugblätter bundesweit
in uns wichtig erscheinende Debatten im Gewerkschafts- und Antifa-Bereich einzumischen
oder sie anzuschieben. Kritiken und Anregungen sind ausdrücklich erwünscht.
Anlass dieses Flugblattss war der Kongress „Spiel ohne Grenzen“ in München. Hier haben wir Stellung
genommen sowohl gegen „Bahamas“ als auch gegen R. Kurz, die beide die historische und aktuelle Aggressivität
des deutschen Imperialismus als Großmacht sowie dessen Zusammenhang mit dem Antisemitismus
leugnen, den wirklichen Kampf dagegen sabotieren.
Anlass dieses Flugblatts war die LL-Demo 2004 in Berlin. Darin haben wir „friedlich“-abwieglerische und
vom deutschen Imperialismus ablenkende ATTAC-Positionen aufs Korn genommen, die mit dem Positionen
von Rosa und Karl nichts zu tun haben.
damit der Kampf gegen verschärfte Ausbeutung und Verelendung vorankommt!
Anlass war der so genannte DGB-„Aktionstag“ am 3. April 2004. Gezeigt wird, dass es von Seiten der
DGB-Führung mit ihrem Apparat dabei nur darum ging, wieder mal „Dampf abzulassen“ und jeden Ansatz
einer kämpferischen Bewegung „von unten“ abzuwürgen.
Die Seite eins dieses Flugblatts gibt es auch als Plakat. Flugblatt und Plakat erschienen als Neuauflage
leicht aktualisiert im Oktober 2006 zu einem erneuten „Aktionstag“ des DGB.
Gemeinsamer Kampf gegen den staatlichen Abschiebeterror und gegen die Entrechtung
und Ausweisung von „illegalen“ Arbeiterinnen und Arbeitern!
Anlass war die Konferenz „Die Kosten rebellieren“ in Dortmund. Hauptthema dieses Flugblatts ist: Es gilt
gemeinsam zu kämpfen, GewerkschafterInnen, Antifas, AntirassitInnen, Flüchtlinge, die „illegalen“ ArbeiterInnen
und Arbeiter aus anderen Ländern, ja alle vom staatlichen Abschiedeterror, von deutsch-chauvinistisch-
rassistischer Diskriminierung und Entrechtung, vom tagtäglichen Nazi-Terror Betroffene!
Aufgezeigt wird die alarmierende Situation, dass bei den sehr großen Demonstrationen gegen „Hartz IV“
fast überall und mit zunehmender Penetranz nicht nur nationalistisch-verblödende Argumentationen bei
sich „links“ fühlenden Gewerkschaftsfritzen dominierten, sondern zunehmend offen nazistische Organisaitonen
in diesen Demonstrationen mitmischen. Umso wichtiger ist es, die Zusammenarbeit der GewerkschafterInnen
und Antifa gegen Ausbeutung und Nazis, gegen Nationalismus und Rassismus zu unterstreichen
Es geht um zwei Hauptthemen: Einerseits dass ein gemeinsamer Kampf zwischen Erwerbslosen und „Arbeit
habenden“ von Gewerkschaftschefs und ihrem Anhang sabotiert wird. Andererseits dass mit der sogenannten
Theorie des Kaufhausklaus vertuscht und abgelenkt wird von der entscheidenden Eigentumsfrage,
von der nötigen Enteignung des Kapitals.
Das Flugblatt polemisiert gegen die dumme und im Kern faule Tradition des „vor allem gegen den USImperialismus“
in Deutschland, die dazu dient, unseren hauptsächlichen Feind doch mehr oder minder aus
der Schusslinie zu nehmen.
Anlass war der 1. Mai 2005. In kritischer Abgrenzung zu falschen Positionen wird begründet, dass es bei
unserem Kampf innerhalb der Gewerkschaften nicht darum geht, die Gewerkschaftsführung und ihren
Apparat von einer kämpferischen Politik zu überzeugen, sondern um die Millionen von Gewerkschaftsmitgliedern.
Dabei betonen wir mit besonderem Nachdruck den Zusammenschluss der fortschrittlichen
KollegInnen innerhalb und außerhalb der Gewerkschaften für den selbstständigen Kampf.
Letztlich geht es darum, Raum zu bekommen zur selbstständigen Organisierung des Klassenkampfes und
zur gemeinsamen Diskussion über die Ziele und Grenzen unseres Kampfes im Kapitalismus. Innerhalb und
außerhalb der Gewerkschaften geht es nicht vor allem darum, wie der tagtägliche Abwehrkampf richtig
geführt werden muss, so wichtig und unerlässlich das ist. Die wichtigste Debatte muss darum gehen, dass
wir und wie wir ein für allemal die bestehenden ausbeuterischen Verhältnisse beseitigen können.
Entlarvt wird, dass die Stechmücke mit der gebogenen Nase und dem US-amerikanischen Hut auf der
Titelseite der „metall“ alle Elemente der Karikaturen der Nazi-Propaganda enthält, eine Kombination von
deutschem Antisemitismus und Nationalismus, die emotional das Fundament der massenhaften Wirksamkeit
der Nazi-Propaganda war. Nachgewiesen wird ebenso, dass der Artikel in der selben Nummer vor
allem den deutschen Nationalismus mobilisiert , die Ideologie vom „Standort Deutschland“ im Interesse des
deutschen Kapitals im Kampf gegen dessen imperialistische Konkurrenz.
Anlass war der Kongress der Gewerkschaftslinken
2005 in Frankfurt. Unsere Kritik an dem Plattformentwurf
war, dass der gemeinsame Kampf gegen die
Nazis, der Kampf gegen jegliche Diskriminierung und
Unterdrückung von Menschen ohne deutschen Pass,
als ureigenste Aufgabe aller GewerkschafterInnen
und Antifa völlig fehlte.
Kampf den deutschen Zuständen!
AktivistInnen aus Frankreich als Zeichen der Solidarität
einladen, um aus ihren Erfahrungen lernen!
Die Kämpfe in Frankreich solidarisch unterstützen!
Aus den Kämpfen in Frankreich lernen!“
Diese Flugblatt erschien auch in Französisch.
In der ersten Auflage ist außerdem eine Solidaritäts-
Erklärung an die streikenden KollegenInnen von Gate
Gourment (die es auch auf türkisch gibt).
In der zweiten Auflage gibt es eine Solidaritätsadresse
an die kämpfenden ArbeiterInnen von VW-Navarra.
Diese gibt es auch als spanische Übersetzung
Über den Unterschied von „gleichsetzen“ und „vergleichen“
Angesichts des nationalistischen WM-Taumels 2006 wird als gewichtigste und erschreckendste Parallele
zu 1936 vor allem die Offensive des Nationalismus, der „Volksgemeinschaft“-Ideologie herausgestellt und
nachgewiesen.
In dem Flugblatt wurde auch die Sondernummer der „Arbeiter Illustrierte Zeitung“ von Juli 1936, zur
Entlarvung der Nazi-Olympiada vorgestellt.
Weiterhin enthält das Flugblat das Plakat: „Die Welt zu Gast bei Freunden? Deutsche Zustände: Nazis
morden. Der Staat schiebt ab.“
Anlass war der Kongress der Gewerkschaftslinken 2006 in Frankfurt. Hier wird selbstkritisch betont, dass
der Kampf gegen die Bundeswehr und gegen den deutschen Militarismus in den Betrieben, innerhalb und
außerhalb der Gewerkschaften, in Erwerbslosen-Initiativen und in Antifa-Gruppen unbedingt zum Thema
gemacht werden muß. Konkrete antimilitaristische Aufklärung und kämpferische Aktionen gegen die
Bundeswehr sind dringend nötig.
Im Zusammenhang mit dem Thema dieses Flugblatts steht auch unsere Solidaritätsadresse vom 3.12.2006:
Solidarität mit dem kriminalisierten Kölner AntimilitaristInnen.
Broschüre anlässlich der WM 2006
Gegen den deutsch-nationalistischen Taumel zur WM 2006: REPRINT
vom Juli 1936 – ein Dokument zur Entlarvung der Nazi-Olympiade
1936 in Berlin, das alle GewerkschaftlerInnen und Antifas heute
kennen sollten.
Die AIZ prangert den Nazi-Terror in den KZs und Gefängnissen
an und entlarvt ganz besonders, in welchem Ausmaß 1936 der Nazi-
Terror gegen jüdische Menschen ausgeübt wurde, wie vor allem
das Nazi-Hetzblatt „Der Stürmer“ zur antisemitischen Pogromen
aufgehetzt hat und solche Pogrome auch durchgeführt wurden.
(Reprint, Juni 2006, A3, 16 Seiten, 1€)
Diese Dokumentation enthält Dokumente zur
Diskussion um den antisemitischen Titel der IGMetall-
Zeitung Mai 2005 und eine erste Reaktion
darauf.
(Juni 2006, 2. Auflag., A4, 48 Seiten, 2€)
„Was man über Lafontaine wissen sollte.“
Materialien zu seinen reaktionären Positionen.
Hier werden einige relevante Passagen
aus Lafontaine‘s reaktionären Positionen
zusammengetragen.
(September 2005,12 Seiten, A4, 0,50 €)